Archiv für April, 2008
GLITTER DAY
Montag, April 28th, 2008ZWEI VORTRÄGE
Mittwoch, April 16th, 2008Heute, Mittwoch den 16. April spreche ich ab 19.00 Uhr in der Kunsthalle Mainz über Science Fiction und Fans:
Building better worlds – Wie fiktive Welten greifbar werden:
Hollywood, Disneyland und kreative Fans.

Kunsthalle Mainz
und Donnerstag, den 15. April freue ich mich über Gäste im Kunstverein Braunschweig, dort gibt es im Rahmen meiner Ausstellung im dortigen “Cuboid” ebenfalls um 19.00 Uhr eine Mischung aus Vortrag und Künstlergespräch.

Kunstverein Braunschweig
THE GREAT DANNY KAYE featuring DISNEYLAND CAST
Montag, April 14th, 2008Ohne Witz, es rührt mich zutiefst an. Und Danny Kaye wäre meine Idealbesetzung für so viele Figuren gewesen. Dies ist ein Ausschnitt aus einem TV Feature zum 25-jährigen Jubiläum von Disneyland, also aus dem Jahr 1980.
Die atemlos aufeinander folgenden Songs sind durch die Bank Classics, großartig! Puts a smile on my face for sure. Im Moment höre ich viel Van Dyke Parks und die Ähnlichkeit scheint mir unverkennbar…
HOW TO INVEST IN ART.
Donnerstag, April 10th, 2008Bitte nicht den doofen Damien Hirst-Schädel kaufen, sondern eins von weltweit sieben handgeschriebenen und handgefertigten Büchern aus der Feder von Harry-Potter-Autorin J.K. Rowling.
“The Tales of Beeedle the Bard” umfasst 157 handbeschriebene Seiten, ist in braunes marokkanisches Leder gefasst und mit silbernen Beschlägen (auch Schädel) eingefasst. Handschrift und Illustrationen aller 7 Bücher stammen von Rowling selbst, und das Buch an sich entspringt quasi wiederum dem letzten Harry Potter-Band, in dem es als Handlungsträger auftaucht. Nun also auch in der “realen” Welt erhältlich und ich kann nur sagen: DAS ist ein Artefakt von großer kultureller Bedeutung. Abgesehen von Rowlings Einfluß auf das Leben, das Weltbild und die Realitätswahrnehmung von Abermillionen Menschen und der durch diese sieben Bücher gefeierte Verwischung von “Realität” und FIktion läßt auch die charmante Idee, die Einnahmen an eine Charity-Stiftung zu leiten eine erfreuliche Wiederholung von James M. Barries Peter Pan-Copyright fürs Kinderheim (bis heute hält auf Grund von Barries Verfügung das Great Ormond Street Hospital das “ewige Copyright” an Peter Pan) erkennen.
Hirsts Skull ging für 100 Millionen Euro weg, während Amazon freudig berichtet, eins von Rowlings Büchern für 1.950.000 britische Pfund erworben zu haben.
Wenn ich die Wahl zwischen einem kulturpessimistischen Kackschädel und einem liebevoll hangeschriebenen Buch aus einer fiktiven Welt hätte, würde der geübte Richter-Blog-Leser nicht lang fackeln und vor seinem Monitor ausrufen:” Der Alte würde natürlich das Buch wollen, mein Gott wie simpel!” Und so ist es. Denn nicht nur bedient es exakt meine Vorliebe für Reality/Fiction-Verwischungen, nein, es verrät mir auch viel darüber, wie Künstler mit ihrem Erfolg umgehen, und da ist mir Rowlings unzynischer Ansatz persönlich näher.
Unter untenstehendem Link erfährt man mehr zu dem fantastischen Prachtband (inclusive herrlicher Fotos!!)




